Archiv für den Monat Mai 2016

Malta!

(Dies war auch ein Livetest um zu gucken ob das mit dem Einstellen von Alben klapp!!!
Hat nach langem hin und her so eingermaßen geklappt…)

noch nicht Afrika, noch nicht beide zusammen – duden allein auf Malta!

mit einem schlechten Gewissen, da er Gabriele im Chaos zurückließ, stratete duden als Ausgleich zum Umzugsstress der letzten Tage am Dienstagmorgen erst mal nach Malta. Pünktlich, bevor das Wetter in Deutschland laut Wetterbericht wieder etwas schlechter werden sollte.
Auf die Idee gebracht hatte ihn vor ein Paar Wochen André, der ihm sagte, dass es dahin gerade noch günstige Flüge gibt! Kaum vorgeschlagen, schon gebucht! jetzt verbringt er vier Tage zusammen mit Claudia im sonnigen Malta!

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Dienstag 11.5.

Es ist herrlich hier! Das Wetter ist nicht ganz so schön wie erhofft, dafür macht die Eigenart des Landes und ihre damit verbundene Schönheit das Wetter zur Nebensache.
Bei der Landung morgens um 9.00 Uhr durfte ich erst mal André am Ankunftsterminal die Hand schütteln, der just in das Flugzeug einstieg, aus dem ich gerade kam. Nachdem mich Claudia dann am Flughafen eingesammelt hatte und ich meine Sachen in der Pension untergebracht, haben wir erst noch mal einen Geschäftstermin von Claudia wahrgenommen. (Hajoona für Malta ist ihr Ziel 😉 ). Gleich danach sind wir erstmal nach Valletta, in die maltsische Hauptstadt durchgestartet.

Die maltesische Landschaft ist in zunächst karg, felsiger Untergrund mit vereinzelten Weingütern und gelegentlichen Felden. Die Orte prägt oft der maltesische Sandstein, den Claudia sehr zutreffend als honigfarben bezeichnete, aus ihm sind so ziemlich alle Häuser errichtet. Die Häuser sind oft reich verziert, mit Säulchen, Balkonen und Heiligenfiguren.

Mein erster Eindruck: eine spannende Insel mit vielen Details.
und mein Fazit vom ersten Tag. eine bessere Fremendführerin als Claudia kann ich nicht bekommen.

Mittwoch 12.5.
unser Tag auf Gozo bestand zunächst aus zwei Geschäftsterminen von Claudia. Zwei Auswanderinnen nach Malta galt es zu besuchen. In Gozo selbst besuchten wir den Tempel Ggiantija der rund 5600 Jahre alt ist, und zu den ältersten Tempeln der Welt gehört. Mittwag gab es dann in einem kleinen Handwerkerdorf und anschließend betrachteten wir uns noch eine Wallfahrtskirche. 95% der Malteser sind Katholiken und die Kirchen hier sind zu jeder Zeit immer gut besucht (und damit meine ich nicht von Touristen). Skuril mutete vor allem eines in dieser Kirche an: die Leute scheinen hier gerne an diese Kirche zu spenden, aber nicht Geld, sondern div. was dann an den Kirchenwänden aufgehängt wird. Die seitengänge sind vollgehängt mit Bilder, Briefen, Taufkleidern, und sogar eine Beinprotese mit Miederware bekleidet (das ich euch gleich Mal fotographiert habe). Auch skurril war ein Ölbild mit einem Flugzeug an dieser Wand, was dem Tag gedachte, an dem der Papst mit seinem Flugzeug auf Malta notlanden musste…

Donnerstag 13.5.
war der Tag an dem wir einfach durch den südwesten von Malta gecruised sind und gerade die kleinen Dörfer haben auf uns wirken lassen. Mittags begegneten wir dann noch Bernadette einer sehr sympatischen Frau mit Papagei auf der Schulter- Sachen gibts… 😀
Der Abend bestand daraus, das Nachtleben auf Malta zu erkunden, davon gibts aber keine Bilder 😉

Freitag 14.5.
leider schon der letzte Tag! Morgen gehts zurück…
diesen nutzen wir heute noch mal um durch den Osten und Süden zu Cruisen. Aber erstmal ausschlafen und dann zur blauen Grotte, wo wir einen Freund und Vogelfreund von Claudia trafen, der Raubvögel züchtet (wenn ich auf gestern zurückblicke muss hier irgendwo ein Nest sein… 😀 ) Gerade sitzen wir am Hafen in Marsaxlokk, haben ein verspätetes Mittagessen gehabt und gucken auf die Fischerboote….

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Bald geht es los!

…naja, zumindest für duden, bei Gabriele wird es noch ein paar Tage später…

…doch die letzten zwei Wochen waren sehr stressig…

…und seit dieser Woche sind wir quasi wohnungslos! – Ein komisches Gefühl!

Der ganze Umzugs- und Einlagerungsstress liegt jetzt hinter uns. Dafür war der tatsächlich noch mal ordentlich stressig, nicht genug hat sich duden zu Beginn des Umzugs auch noch verhoben, woraufhin die Ärztin im ärztlichen Notdienst erstmal ein striktes Hebe- und Arbeitsverbot erteilt hat. Sowas kann man in dem Moment natürlich gar nicht gebrauchen.

 

Seit Anfang April begannen sich nach und nach immer mehr Umzugskisten in unserer Wohnung zu stapeln.
Erst sind wir dann Ende April vier Tage lang durch Deutschland gekurvt, um diverse Sachen einzusammeln und Sachen, die nicht ins Lager sollen oder müssen, bei Freunden abzuliefern. Unser Klavier z.B. nimmt eine gute Freundin von uns für die Zeit in Pflege. Auch ein paar Sessel, die noch bei dudens Bruder lagerten, mussten wir einsammeln. Ein großer Dank geht hier auch nochmal an Daniela, die auf der zweiten Hälfte mitgefahren ist und tatkräftig angepackt hat!
Doch danach blieb keine Zeit zum Verschnaufen, denn nur einen Tag später stand André (dem natürlich ein mindestens genauso großer Dank gebührt wie Daniela) mit dem gemieteten Möbelwagen vor der Tür. So hatten wir schließlich nochmal zwei Tage Umzug vor uns, um unseren verbliebenen Hausrat einzulagern.

Insgesamt 3000 km Wegstrecke haben wir in der Woche zusammen gebracht. Mittwoch standen wir dann schließlich in der (fast) leeren Wohnung – ein komisches Gefühl, das warscheinlich so ziemlich jeder kennt. Bis auf die ehemals wohnliche Kiregsbemalung der Wände und die Abnutzungsspuren wirkte die Wohnung dann doch recht kahl. Als „Belohnung“ für die Arbeit mit dem Umzug ging es erst mal in die Sauna. Danke an dieser Stelle nochmal an unsere bisher nicht erwähnten Umzugshelfer: Laura, Sebastian, Andi und Kristof!

 

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Zwei „Isomatten“ und die Mikrowelle haben wir uns noch gegönnt in der Wohnung zu behalten, denn die nächsten Tage standen ganz im Zeichen des Streichens der Wohnung. Leider konnten wir mit den Nachmietern diesbezüglich keine Lösung finden, um das Streichen zu umgehen…
Zum Glück waren wir einfallsreich und verbanden das Praktische mit dem Schönen.

Danke noch mal an alle, die bei unserer Streichparty dabei waren!!!
An alle die nicht dabei waren oder keine Einladung hatten: wir haben vor allem Leute aus Göttingen und Umgebung eingeladen (also selbst viele gute Freunde hat keine Einladung erreicht). Wir hätten ein schlechtes Gewissen gehabt, wenn ihr 300 km oder mehr angereist wärt, um unsere Wohnung mit uns weiß zu pinseln. 😀

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Nur einmal müssen wir noch zusammen nach Göttingen, um uns noch die letzten Impfungen geben zu lassen. Zwischendurch wird Gabriele aber die Wohnung noch ab und an zum Übernachten wegen ihrer Masterarbeit besuchen.

Bis zur Reise kommen wir nun bei Gabrieles Oma unter, wobei wir die verbleibenden Wochen nutzen wollen, um noch einmal die Freunde und Familie in ganz Deutschland zu besuchen. Zudem stehen noch andere Termine an, so hat duden z.B. noch eine Jubiläumsveranstalltung seines Pfadfinderverbandes, für die er fast eine Woche auf Achse sein wird und uns beiden steht noch ein Treffen mit unseren Familien im Markgrafenbau bevor, auf das wir uns sehr freuen…
In der nächsten Woche fliegt duden aber erstmal nach Malta. Auch von dort wird er euch auf dem Laufenden halten und den ersten „Auslands-Blog Schreibtest“ machen.

Hausrat wird eingelagert

Einen Lagerplatz zu finden, an dem wir unsere Sachen einlagern können war gar nicht so einfach…

Ein kleiner Rückblick aus dem Tagebuch:

Am 03. Februar diesen Jahres: Endlich sieht es so aus, als ob wir eine Möglichkeit zum Einlagern für unseren Hausrat gefunden haben. Wir sitzen gerade im Zug, um die Räumlichkeiten vor Ort zu besichtigen. Ursprünglich hatten wir versucht, eine Lagermöglichkeit zu finden, die entweder in der Nähe von Göttingen oder in der Nähe unserer Familien liegt. Keines von beidem ist schließlich der Fall, vielmehr ist das potentielle Lager etwa 4 Stunden Zugfahrt von Göttingen und über 8 Stunden Zugfahrt von unseren Familien entfernt. Dennoch hoffen wir sehr, dass wir in Kürze die Frage des Einlagerns unseres Hausrates geklärt haben.
Es sind zwar noch knapp 3 Monate bis der Möbelwagen vor der Tür stehen wird, doch es ist ja nicht so, dass wir bis dahin nicht auch noch genügend anderes zu tun hätten…

Viele Varianten haben wir bis zum heutigen Tage durchgespielt:

  • Einlagern bei der Familie
  • Eine schöne Sache, wenn man die Möglichkeit dazu hat, leider bestand bei uns nicht die Option. Im Gegenteil, da sich bei dudens Familie in nächster Zeit mehrere Umzüge ankündigen, müssen wir sogar zusätzlich noch Sachen abholen, die wir einst bei seiner Familie einlagerten. Bei Gabrieles Familie ist es ähnlich: hier besteht zwar bedingt Platz zum Einlagern, der aber nur reicht, um die wichtigsten Sachen unterzubringen, welche wir dann im Sommer 2017 als erstes brauchen, wenn wir von der Reise zurückkommen.

  • Einlagern bei Freunden
  • … tja… wer in unserem Alter ist hat wohl selten Freunde, die schon Häuser haben, die groß genug sind um noch einen zweiten Hausrat einzulagern…

  • Einlagern in einer angemieteten Wohnung
  • Wenn alle Stricke reißen sollte das unser Plan B sein, denn eine 30 qm Mietwohnung mitten in der tiefsten Walachei ist wesentlich günstiger als beispielsweise ein Lagerraum in den „Selfstorage Lagern“ die gerade in so vielen Großstädten neu eröffnen. Mit 100 Euro hätten wir hier schon hinkommen können. Das Problem daran: es ist niemand da, der in der Wohnung nach dem rechten sehen würde. Wenn etwas passieren sollte (Einbruch, Wasserrohrbruch, etc.) wissen wir wahrscheinlich erst Wochen später Bescheid.

  • Einlagern im Container
  • Einer unserer zwischenzeitlichen Favoriten war das Einlagern im Kontainer. Hier würde uns der Container vor die Tür getellt, dann schickt die Firma zwei Leute die einem den Container beladen und auch die Umzugskisten packen – da muss man echt nichts mehr selbst machen. Die Firma bringt den Container dann irgendwo in ein Lager und setzt ihn dann zum gewünschten Datum an einen gewünschten Ort wieder vor der Türe ab. Die Kosten für die monatliche Containermiete hält sich in Grenzen. Wir hatten ein Unternehmen gefunden, das gerade mal 80 Euro monatliche Miete verlangt. Aber die Abholung und Lieferung wäre teuer geworden: knapp 5.000 Euro wären zu den Mietkosten dazu gekommen. Damit fiel diese Alternative leider auch weg.

Zum Schluss half uns wieder mal die Prise Vitamin B. Bei der Veröffentlichung unseres Beitrages Ende Januar las eine gute Freundin von duden von unserer Einlagerungsmisere – dass wir immer noch keine Möglichkeit gefunden hatten unseren Haurat unterzubrignen. Sie hatte die Idee: ein Onkel von ihr hat ein großteils leer stehendes Haus, nach dem er regelmäßig sieht und das beheizt ist.

Am 03. Februar sind wir nun auf dem Weg dorthin. Und sind begeistert! Das Zimmer, das er uns anbieten kann ist hinreichend groß. Es ist im Erdgeschoss, sodass wir nicht viel schleppen müssen und die 80 Euro für die monatliche Miete sind für uns voll und ganz im Rahmen. Ein Angebot, über das wir sehr froh sind und das wir sofort annehmen! Vielen Dank nochmal dafür, liebe Biene und lieber Siegfried!